Altersfürsorge
In den Jahren 2003-04 entand auf der Basis einer Umfrage bei den Einwohnern und Einwohnerinnen ab 50 Jahren und der Auswertung der Rückmeldungen erstmals ein Alterskonzept, welches per 2005 durch den Gemeinderat in Kraft gesetzt wurde.
2011 folgte eine erste Überarbeitung unter den Schwerpunkten Rückblick, Aktualität und Ausblick.
2017 beauftragte der Gemeinderat das Ressort Gesellschaft mit der erneuten Überarbeitung. Dies auch aus der Optik einer Querschnittsfunktion über die Generationen hinweg, weil das Alter uns früher oder später alle angeht, sei dies als betagte Menschen oder als Angehörige.
Im Zuge der Überarbeitung des Konzeptes wurden die Einwohnerinnen und Einwohner 50+ im Oktober 2017 in eine Impulswerkstatt eingeladen. Die Teilnehmenden gingen der Frage nach, inwieweit Bürglen als Gemeinde altersfreundlich und gerüstet für die Zukunft ist und wo gegebenenfalls Entwicklungsbedarf besteht. Die Ergebnisse sind über den untenstehenden Link ersichtlich.
Im Verlaufe der weiteren Bearbeitung entschied der Gemeinderat auf Antrag der Alterskommission, Strategie und Umsetzung zu trennen. Infolge dessen heisst das aktuelle Papier nicht mehr Alterskonzept, sondern Alterspolitik und enthält keine operativen Massnahmen mehr. Diese werden in die Legislaturziele integriert, über deren Umsetzung die Bevölkerung periodisch informiert wird.
Für die Politische Gemeinde Bürglen ist es wünschenswert, dass sich die Menschen aller Generationen sowie Vereine und Institutionen wertschätzend und unterstützend am politischen Gemeindeleben beteiligen und engagieren. Das Zusammenwirken von Alt und Jung ist der Schlüssel zu einer lebendigen und attraktiven Gemeinde. Hauptsächliches Ziel der (Alters-)Politik der Gemeinde ist denn auch, dass sich alle Generationen in Bürglen wohlfühlen und dass das Älterwerden in Bürglen attraktiv bleibt.